DSM Rostock

Ein neues Herz und einen neuen Geist

„Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch“ (Hesekiel 36,26). Dieses Wort aus dem Alten Testament möchte uns als Losung durch dieses neue Jahr begleiten und uns motivieren Veränderungen zu wagen.

Der Rückblick auf das vergangene Jahr fällt auch mit weniger guten Erinnerungen an Terror, Gewalt und Krieg in der Welt aus. Ebenso waren Diskriminierungen, Diffamierungen, Herabwürdigungen und die Bedrohung von Leib und Leben an Einzelpersonen und Organisationen an der Tagesordnung. Auch unter Nachbarn kam es zu verbalen Verunglimpfungen durch sogen. Meinungsführern/innen gegenüber Minderheiten von Menschen mit Handicaps, unterschiedlicher sexueller Orientierung, gegenüber Mitmenschen mit anderen Lebensentwürfen und -gewohnheiten. Diese Meinungsführer/innen predigten Intoleranz und beanspruchten für sich aber alle Freiheiten und Toleranz.

Die Jahreslosung für dieses Jahr eröffnet uns die Möglichkeit, ja fordert uns auf, dem Ganzen eine durchgreifende Wendung zu geben. Ist es nicht an der Zeit, allem Populismus und plakativen Reden mit einem neuen Herz zu begegnen? Mit einem höheren Maß an Empathie den Umgang miteinander zu pflegen könnte dieses neue Herz erkennbar werden lassen. Genauer hin zu hören, was eigentlich gemeint ist oder nachzufragen wie es denn zu verstehen sei. Echtes Interesse füreinander wirksam werden lassen, könnte helfen unnötige Missverständnisse zu vermeiden. Diese ersten Schritte könnten dann den in der Jahreslosung zugesagten neuen Geist, der von Herzen kommt, spürbar werden lassen und ermutigen unsere nahe Umwelt und wenn möglich darüber hinaus zu vermitteln, dass Plattitüden uns aus der der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Situation nicht heraushelfen, sondern substanzielles Engagement mit neuem Herz und neuem Geist, also mit Sinn und Verstand. Das wünsche ich uns für dieses neue Jahr.

Denkanstoß von Seemannsdiakon Folkert Janssen
 

Bischof Jan Janssen zu Besuch in Rotterdam

Der oldenburgische Landesbischof und Vorsitzende des Evangelischen Missionswerkes Jan Janssen war vergangenes Wochenende (6.-8.01.2017) zu einem Besuch in Rotterdam, um die dortige Arbeit der Deutschen Seemannsmission kennen zu lernen. Zusammen mit Seemannspastor Walter Köhler besuchte er mehrere Schiffe in Stadtnähe als auch im 50 km von Rotterdam entfernten Container - Tiefseehafen draußen in der Maasvlakte.

Der Alltag auf den Schiffen wird geprägt von Zeitmangel und Personalknappheit. Vor allem im Containerbereich ist der Druck, welcher auf dem Schiffspersonal lastet, nicht zu übersehen.  Trotzdem haben sich zahlreiche Seeleute die Zeit genommen, um mit den beiden Besuchern zu sprechen und ihnen von der Arbeit auf ihrem Schiff zu berichten.

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Bischof Jan Janssen mit Walter Köhler  vor dem neuen
Seemannsclub Oostvoorne
Kapitän eines Containerschiffs und Bischof Janssen

Weil das orthodoxe Weihnachten erst am 7. Januar gefeiert wird, war dies ein guter Anlass, den betroffenen Seeleuten zu ihrem Fest zu gratulieren. Ein russischer Chief Ingenieur berichtete, wie bei ihm zuhause das Christfest gefeiert wird. Im Arbeitsalltag an Bord ist davon leider nicht viel umzusetzen. Aber er möchte an diesen Tagen zumindest mit seinen Angehörigen telefonieren und skypen und hat sich hierfür bei Walter Köhler die entsprechenden Telefonkarten besorgt. Dass an Bord der Schiffe internationale Mannschaften in Frieden zusammenarbeiten, sieht der russische Ingenieur als Vorbild für Staaten und Gesellschaften an. Er selbst war in der Ukraine aufgewachsen, kann aber dorthin derzeit nicht zurückkehren, während an Bord die russischen und ukrainischen Seeleute keine Probleme miteinander haben. Auf dem Schiff wird ein Stück die Weihnachtsbotschaft vom Frieden auf Erden im Alltag gelebt und praktisch umgesetzt.

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Im neuen Seemannsclub „The Bridge“. v. l.: W. Köhler, Bischof Janssen, H. Perfors, B. Koningalle Fotos: DSM Rotterdam

Auf dem Weg zum Tiefseehafen in der Maasvlakte machten Bischof Janssen und Seemannsdiakon W. Köhler einen Abstecher zum neuen Seemanns - Club „The Bridge“ im Europoort, in dem auch die DSM mit ihrem Seemannsdiakon und den Freiwilligen mitwirkt.

Die niederländische Seemannspastorin Helene Perfors und Vorsitzender Kap. i. R. Bernt Koning berichteten, wie die Eröffnung des Clubs zustande kam. Obwohl bis jetzt nur an drei Tagen pro Woche geöffnet ist, haben bereits über 700 Seeleute innerhalb von drei Monaten die Einrichtung aufgesucht. Unterstützt wird „The Bridge“ vom Portwelfare Commitee des Rotterdamer Hafens als auch von zahlreichen freiwilligen Helfern. Ziel ist es, den Seemannsclub so bald wie möglich an sieben Tagen pro Woche zu öffnen.

Abgerundet wurde der  Besuch mit einem Gottesdienst am Sonntag in der Deutschen Evangelischen Gemeinde Rotterdam, den Bischof Janssen und W. Köhler gemeinsam gestalteten. Es kam hier deutlich zum Ausdruck, wie Seemannsmission und Kirche in Rotterdam zusammenarbeiten und sich bei ihren unterschiedlichen Aufgaben ergänzen können.

Für Bischof Janssen war es neben dem Kennenlernen einer Seemannsmission im modernen  Schiffsalltag auch eine persönliche Note: Sein Vater hatte vor vielen Jahren ein Diakonen-Praktikum bei der Rotterdamer Seemannsmission absolviert.                              

  

 

seminar ift cebu 2017 kleinShipping Industry

Philippines Trade Union Seminar in Cebu

The Norwegian Seafarers' Union in Coopertation with, VER.DI, the ITF, FIT-CISL and AMOSUP will be holding a free seminar for Cruise Industry seafarers in Cebu for Seafarers' residing in Philippines and in vacation at that time.

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festmachen jahreslosungFestmachen 2017 - Jahreslosung

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

Ezechiel 36,26 (Einheitsübersetzung)

Sind wir eigentlich noch zu retten? Werden wir das Wüten der Kriege je befrieden? Können wir die Folgen des Klimawandels noch abschwächen? Wie und wo finden Menschen auf der Flucht weltweit wieder Heimat? Wird der Traum eines vereinten Europas zerplatzen wie eine Seifenblase?

Mitten hinein in diese Welt, die aus den Fugen zu geraten scheint lässt Gott seinen Propheten sprechen: Ich schenke euch ein neues Herz. Ich will nicht zulassen, dass ihr untergeht. Veränderung ist möglich, und sie beginnt in euch. Neuanfang ist möglich, doch das geht nicht von allein. Nicht, solange ihr euren Besitz und eure Chancen hartherzig verteidigt vor den Bedürfnissen des anderen. Nicht, solange ihr euch denen verweigert, die um Zuflucht und Schutz bitten. Ich schenke euch ein neues Herz. Ein Herz, das für Miteinander schlägt, statt für Egoismus. Für ehrlichen Ausgleich statt für faule Deals.

Und ich lege einen neuen Geist in euch. Einen Geist, der euch unruhig macht, damit ihr nicht länger hin- nehmt, dass hier verschwendet wird, was anderen die Lebensgrundlage raubt. Der euch mutig sein lässt und aufstehen gegen Unrecht und dumpfe rassistische Parolen. Einen Geist, der euch umdenken lässt und großherzig teilen.
Denn Gott sagt uns zu: Wir sind gerettet. Und des- halb sind auch wir diejenigen, die retten können. Wer, wenn nicht wir?

Prof. Dr. Christina Aus der Au, Präsidentin Deutscher Evangelischer Kirchentag Berlin-Wittenberg 2017
Geschäftsführerin des Zentrums für Kirchenentwicklung an der Universität Zürich
 

festmachen titel 2017FESTMACHEN 2017

Ein Meditationsheft mit maritimen Themen und Fotomotiven aus der Lebens- und Arbeitswelt von Seeleuten.

Wir baten Menschen aus Kirche, Politik, Kultur und Gesellschaft, ihre Gedanken zu Jahreslosung und Monatssprüchen für FESTMACHEN aufzuschreiben.  Persönlichkeiten, die dem Geschehen in der maritimen Welt nicht unbedingt alltäglich begegnen müssen, lassen sich darauf ein, machen mit und schreiben ihre Gedanken auf. Bilder und Texte in FESTMACHEN entstanden unabhängig voneinander.

FESTMACHEN zeigt Bilder aus der Arbeitswelt der Menschen, die zur See fahren. Es sind Menschen, die jeder für sich einer harten, verantwortungsvollen und aufreibenden Arbeit nachgehen. Sie haben ein Gesicht, einen Namen, eine Identität, ein persönliches Schicksal. Momentaufnahmen, Schnappschüsse, Eindrücke, die ohne Worte den einzelnen Menschen aus einer anonymen Menge herausheben.

Preis: Euro 5,00

 

FESTMACHEN 2017 bestellen Sie ganz traditonell - und ganz einfach. Senden Sie bitte eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. mit folgenden Angaben:

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Schifffahrt International

Indian Government approves new welfare measures for seafarers

Indian Government move to ensure that seafarers held in captivity of pirates continue to receive wages until they return home.

The Union Cabinet of the Government of India, led by Prime Minister Modi, has approved the introduction of the revamped Merchant Shipping Bill in Parliament. The Merchant Shipping Act of 1958 has been amended various times on previous occasions between 1966 and 2014. The provisions of the Act have been shortened and simplified in order to reduce regulation, increase transparency and promote effective delivery of services.

One of the significant reforms that will follow enactment of the Bill includes the introduction of welfare measures for seafarers. More than 400 Indian seafarers have been held hostage in Somalia and in the Gulf of Guinea in the past, some of those held by Somali pirates for more than four years. Among these, a small minority of seafarers have not been paid their wages by their owners and manning agents. There has been a growing consensus among the shipping fraternity to ensure that seafarers receive their wages for the full time that they are held in captivity. The Government of India supports the introduction of the provision of wages from capture until release.

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duis weihnachtsfahrtDSM Duisburg

Kirchenboot Wichern bringt Schiffern Musik und gute Wünsche

Diakonin Gitta Samko versorgt die Schiffer mit Infos, Telefonkarten und jetzt zu Weihnachten auch mit Tannenbäumen. Jeder Arbeitstag ist anders.

„Es kommt ein Schiff geladen“, voll mit Musik und guten Wünschen. An Bord der „Johann Hinrich Wichern“: Der CVJM Posaunenchor Hüttenheim Ungelsheim Huckingen, Diakonin Gitta Samko, dazu ein paar Mützen und Tannenbäume als Geschenke für die Schiffer. „Weihnachten ist eine besondere Zeit, auch auf dem Wasser. Das macht was mit den Menschen.“ An den Adventssonntagen hat sie musikalische Unterstützung dabei.

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Foto: Stephan Eickershoff
Seemannsdiakonin Gitta Samko und Kapitän Reinhard Kluge sind die Besatzung der Johann Hinrich Wichern. 
 
 

cux leydaDSM Cuxhaven

Ein Lächeln zu Weihnachten für Seefahrer

Leyda Jimenez unterstützt seit einem halben  Jahr die Arbeit der Seemannsmission. In den Tagen vor Heiligabend besucht sie viele Schiffe.

Von Miami nach Oederquart, diesen Kultursprung verkraftete Leyda Jimenez ohne größere Probleme. Nach eineinhalb Jahren in Deutschland fühlt sich die junge Amerikanerin in ihrem Gastland inzwischen sogar so wohl, dass sie überlegt zu bleiben. Heute geht sie als Mitarbeiterin der Seemannsmission als Geschenkbotin an Bord der im Cuxhavener Hafen liegenden Schiffe.

„Ich habe Glück gehabt, meine Gasteltern haben es mir sehr leicht gemacht, mich als Au-pair im neuen Umfeld wohlzufühlen“, sagt die 23-jährige gelernte Krankenschwester, die das erste Jahr auf einem Pferdehof mitten in der Hadelner Pampa verbrachte. Lernwillig, anpassungsfähig und bereit, sich neuen Herausforderungen zu stellen, lernt die Amerikanerin spanischer Abstammung derzeit die Welt der Seefahrer kennen.

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Erklärungen zur Situation von Flüchtlingen

Evangelische Kirche in Deutschland

Statement • english
Déclaration • francais
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Dichiarazione • italiano
Declaración • español

Deutsche Seemannsmission e.V.

Stellungsnahme der Mitgliederversammlung
Opinion of the General Assembly

 

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Auf dein Wort will ich die Netze auswerfen.

Lukas 5,5 (Lutherbibel)

festmachen 2017 01 thumb200 Stellt euch die Szene vor: Jesus steht am See Genezareth, eine riesige Menschenmenge umringt ihn, folgt gespannt seiner Predigt.

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