brunsbuettel bus 2018DSM Brunsbüttel

Seemannsmission: Spenden ermöglichen neuen Mini-Bus

Mit dem Sommerfest hat die Seemannsmission Brunsbüttel ihren 60. Geburtstag gefeiert, jetzt gab es ein Geschenk auf vier Rädern.

Autohändler Manfred Rau fuhr den silbernen Vivaro Bi-Turbo persönlich auf das Gelände in der Kanalstraße 8 und der Vorsitzende des Fördervereins der Seemannsmission, Knut Frisch, achtete darauf, dass alles gut ging. "Da sind bloß drei Zentimeter jede Seite."

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Foto: kolz
 

rostock koesteDSM Rostock

Köste spendet 80.000 Euro für Seemannsmission und die Wartung eines Seenotkreuzers

Festmahl der Rostocker Jahresköste am 12. Oktober 2018 mit Gastredner Joachim Gauck, Bundespräsident a.D.

Der Vorstand der Jahresköste der Kaufmannschaft zu Rostock e.V. stellte am 25. September 2018 auf dem Seenotkreuzer „Arkona“ in Rostock-Warnemünde die Hauptspendenziele für das diesjährige Festmahl der Rostocker Kaufleute vor, das am 12. Oktober 2018 im Steigenberger Hotel „Sonne“ stattfinden wird. Nach alter hanseatischer Tradition dinieren rund um das Erntedankfest 120 Kaufmänner mit ihren Gästen und sammeln dabei Spendengelder für soziale und kulturelle Zwecke in der Hansestadt. Als Gastredner der Jahresköste hat Bundespräsident a. D. Joachim Gauck zugesagt.

„Im Jahr des 800. Stadtjubiläums vergeben wir erstmals zwei Hauptspenden für jeweils 40.000 Euro. Mit insgesamt 80.000 Euro fördern wir Projekte, die dazu dienen, Rostock als Hafenstadt und Tor zur Welt weiter zu entwickeln“, unterstrich Prof. Tobias Schulze, Öllermann der Rostocker Kaufmannschaft. Die Kaufleute seien bestrebt, ihrer Stadt noch mehr Ausstrahlung zu verleihen. In den vergangenen Jahren waren beim Festmahl regelmäßig Spenden über 50.000 Euro erzielt worden. Die Jahresköste der Kaufmannschaft zu Rostock e.V. hat seit ihrer Neugründung im Jahr 1994 viele Rostocker Projekte großzügig gefördert. Die bisher ausgeschütteten Spendengelder werden sich mit diesem Jahr vermutlich auf 800.000 Euro summieren.
 
40.000 Euro sollen in diesem Jahr für die Anschaffung eines Busses bereitgestellt werden, den die Deutsche Seemannsmission Rostock e.V. erhält. Die Seemannsmission leistet einen hervorragenden sozial-diakonischen Dienst, in dem sie Seeleute aus aller Welt auf das Herzlichste in der Hanse- und Universitätsstadt begrüßt und ihnen einen Anlaufpunkt bietet, um für ein paar Stunden den Bordalltag zu vergessen. Im Jahr 2017 nahmen 600 Seeleute das Angebot von Fahrten in die Stadt zum Bummeln und Einkaufen wahr.
 
Ebenfalls 40.000 Euro aus den Köstespenden erhalten die Rostocker Seenotretter von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffsbrüchiger (DGzRS), die zuständig für den Such- und Rettungsdienst bei Seenotfällen ist und sich aus freiwilligen Zuwendungen finanziert. „Mit dem Geld der Rostocker Kaufleute werden die Wartungsarbeiten an dem Seenotkreuzer ‚Vormann Jantzen‘ ermöglicht, der derzeit in Bremen auf der Werft überholt wird“, erklärte Jörg Westphal, Leiter des Informationszentrums der DGzRS in Warnemünde. Der Seenotkreuzer wurde 1990 in Dienst gestellt und in Warenmünde getauft. Rostocker kennen die „Vormann Jantzen“, weil sie Stammgast der Warnemünder Woche und der Hanse-Sail ist. Die DGzRS unterhält insgesamt 20 Seenotkreuzer. Diese leisten in den deutschen Küstengewässern jährlich ca. 2000 Einsätze, sagte Jörg Westphal. Am Standort Warnemünde kam es im Jahr 2017 zu 52 Einsatzfahrten, glücklicherweise war darunter kein schwerwiegender Seenotfall. Westphal betonte: „Wir sind der Jahresköste sehr dankbar, dass sie uns so großzügig unterstützt.

Weitere Infos: www.jahreskoeste.de
Foto: Prof. Thobias Schulze, Jörg Westphal, Folkert Janssen
 
 
 

rotterdam abschied koehlerDSM Rotterdam

Verabschiedung von Seemannspastor Walter Köhler in Rotterdam

Nach insgesamt 27 Jahren beendete Seemannspastor Walter Köhler zum 30. Sept. 2018 seinen Dienst bei der Deutschen Seemannsmission (DSM). 

In den vergangenen 11 Jahren hat er zusammen mit den Freiwilligen deutsche und internationale Seeleute im Rotterdamer Hafen betreut, die fernab von ihren Angehörigen mit dem Schiff auf den Weltmeeren unterwegs sind.
Neben dem Kontakt zur Deutschen Evangelischen Gemeinde Rotterdam pflegte er die ökumenischen Beziehungen zu den anderen Missionen und Seemannskirchen, welche im Rotterdamer Hafen aktiv sind. Er war auch von Anfang an bei der Gründung vom „Portwelfare Port of Rotterdam“ beteiligt gewesen, welcher in diesem Jahr die internationale Auszeichnung „Port of the year 2018“ erhielt.

Der gut besuchte Abschieds-Gottesdienst am 9. September in Rotterdam war ein Spiegelbild der langjährigen Arbeit als auch der vielseitigen Beziehungen, die W. Köhler unterhielt.

Neben den Rotterdamer Gemeindegliedern waren Familienangehörige, zahlreiche Gäste von außerhalb, sowie Kolleginnen und Kollegen, ehemalige Freiwillige und Freunde von Walter Köhler angereist, um ihn zu verabschieden.
Die Generalsekretärin der Deutschen Seemannsmission, Frau Pfarrerin Heike Proske entpflichtete
W. Köhler von seinem Dienst und stellte ihn anschließend unter den Segen Gottes.
Mit dabei war bereits der Nachfolger von W. Köhler, Seemannspastor Jan Janssen, welcher die Arbeit in Rotterdam ab 1. Oktober übernimmt, ebenso die beiden Freiwilligen vom neuen Jahrgang.

Günter Wiedemann, der Vorsitzende des Ortskomitees der Deutschen Seemannsmission Rotterdam, übergab an W. Köhler einen selbstgestalteten Bildband mit Fotos von Hafenbesuchen unter dem Titel: „Gott gibt auch im Meer Wege und mitten in den Wellen sichere Fahrt und zeigt dadurch, wie er aus aller Not zu retten vermag“ (Weisheit 14,3). 

Bevor G. Wiedemann das Buffet eröffnete, bedankte er sich bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die mit zum Gelingen dieser Abschieds-Feier beigetragen haben.

DSM Rotterdam, Foto und Text
   
 

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Kleiner Begleiter

Am vergangenen Donnerstag, den 4. Oktober jährte es sich zum 61. Mal, dass der erste „Spunitk“ 1957 ins All geschossen wurde. „Kleiner Begleiter“ wurde der Satellit genannt. Gemessen an der Größe unseres blauen Planeten war er wirklich ein kleiner Begleiter. Hin und wieder denke ich bei mir, wie sinnvoll und wohltuend es doch ist, kleine Begleiter um uns zu haben. Sie geben auf uns Acht und senden eindeutige Signale aus, wenn wir uns in Gefahr begeben oder auch wenn wir unser Handeln nochmals durchdenken sollten. Aber auch in Situationen in denen, auch ohne unser Zutun, nicht alles ganz rund läuft sind sie da und begleiten uns. So ist es auch wohl in diesem Jahr mit der Ernte. Die einen blicken besorgt auf das eingefahrene Ergebnis und die anderen freuen sich über den Ertrag. Existenzbedrohend ist es für die einen, und ein Zuwachs für die anderen. In beiden Situationen sich begleitet zu wissen, das sichere Gefühl zu haben getragen zu sein, kann Hoffnung auf bessere Zeiten auslösen und Dankbarkeit für das Erreichte. In diesem Sinne glaube ich Gott als den „Begleiter“ als die Quelle der Hoffnung und Dankbarkeit. Mögen sich so alle in dem Wort zur kommenden Woche aus Psalm 145, die mit dem Erntedankfest am Sonntag beginnt, hoffungsvoll und dankbar begleitet wissen: „Alle schauern erwartungsvoll zu dir und du gibst ihnen zur rechten Zeit zu essen“

Seemannsdiakon Folkert Janssen, Rostock
 

DSM e.V.

proske ernst 2018

Ein neuer „Kapitän“

Die Mitgliederversammlung wählte am 22.09.2018 in Bremen Oberkirchenrat Christoph Ernst zum Generalsekretär der Deutschen Seemannsmission e.V.
Der 54-Jährige Oberkirchenrat ist zur Zeit noch Referatsleiter Nord- und Westeuropa in der Ökumene und Auslandsarbeit der Evangelischen Kirche Deutschland. Er wird die Nachfolge von Heike Proske übernehmen, die ab Oktober die Superintendantin von Dortmund wird.

Die Vorsitzende der Seemannsmission sagt dazu: „Heute hat die Mitgliederversammlung eine wichtige grundlegende Entscheidung getroffen. Mit Christoph Ernst ist ein würdiger Nachfolger für die großartige Arbeit von Heike Proske gewählt worden, der die Zukunft der Seemannsmission aktiv mitgestalten wird.“ „Die internationale Erfahrung und die breite kirchliche und ökumenische Vernetzung machen ihn zu einem guten neuen Generalsekretär“, so Landessuperintendant Dr. Hans Christian Brandy, der den ständigen Ausschuss der Seemannsmission vorsitzt.

„Ich gebe einen ganzen Rucksack mit Aufgaben und Verantwortung frohen Mutes weiter“ sagte Heike Proske, die nach der Wahl einen Rucksack mit Logo der Seemannsmission an Ernst überreichte. „Ein spannendes und umfangreiches, aber auch interessantes und schwieriges Aufgabengebiet warten auf ihn.“ Sagte Heike Proske, die in dem anschließenden Gottesdienst von Ihrer Tätigkeit der Seemannsmission entpflichtet worden ist.

 

DSM e.V.

Beharrlich für Würde und Gerechtigkeit - Erste "Bischöfin der Seeleute" wird am Sonnabend verabschiedet

Bremen (epd). Es sind dramatische Themen, mit denen sich Heike Proske über Jahre auseinandersetzen musste: Wenn Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken, wenn Piraten Handelsschiffe überfallen und Seeleute kidnappen, wenn Crews an Bord von Handelsschiffen unter Isolation und schlechten Arbeitsbedingungen leiden, dann hat die "Bischöfin der Seeleute" ihre Stimme erhoben. Zusammen mit dem Team der Deutschen Seemannsmission in 16 Auslands- und 16 Inlandsstationen hat sie für die Würde der Menschen an Bord gekämpft. An diesem Sonnabend wird die leitende evangelische Theologin in Bremen verabschiedet.

Nach neun Jahren als Generalsekretärin der Deutschen Seemannsmission und damit als erste Frau in diesem Amt wechselt die 56-Jährige nach Dortmund. Dort übernimmt sie im Oktober das Amt der Superintendentin im Evangelischen Kirchenkreis der Ruhrmetropole, der mit 200.000 Mitgliedern größer ist als manche Landeskirche. Da bleibt wenig Zeit für die Rückschau auf ein Arbeitsfeld, das globaler nicht sein könnte.

"Hier gelten keine Grenzen", bringt es Proske auf den Punkt. Deshalb sind es auch die Seeleute, die sich mit den negativen Folgen der Globalisierung auseinandersetzen müssen, wenn Menschen vor Kriegen, Klimakatastrophen, Hunger und Elend aus ihrer Heimat flüchten müssen und dabei beispielsweise auf dem Mittelmeer in Not geraten. Mal abgesehen davon, dass es eine Pflicht gibt, Menschen in Seenot zu retten: "Seeleute retten schon deshalb, weil sie selbst in Seenot geraten könnten und gerettet werden möchten, ohne dass andere so lange darüber nachdenken, bis es zu spät ist", sagt Proske.

Doch Kapitäne und Besatzungen werden schneller und häufiger als noch vor Jahren kriminalisiert, hat Proske erfahren. "Sie werden Schleppern gleichgesetzt und indirekt durch die Politik aufgefordert, in Seenot Geratene auf ihren seeuntüchtigen Schiffen zu lassen", macht sie auf das psychische Dilemma der Seeleute aufmerksam. "Hier wird ein Konflikt auf dem Rücken der Menschen ausgetragen, die für unseren Wohlstand unterwegs sind." Mehr als 90 Prozent aller in der Welt gehandelten Güter werden durch die Handelsschifffahrt transportiert, meist von Seeleuten aus Schwellen- oder Entwicklungsländern.

Die Politik lässt die Seeleute in ihrer Entscheidung allein und droht ihnen noch mit Strafen, falls sie dringend notwendige Hilfe leisten: In Situationen wie diesen setzen sich Proske und die Beschäftigten der Seemannsmissionen dafür ein, menschlich zu handeln. Proske tue das besonnen und zugleich bestimmt, hat Ralf Nagel erfahren, Geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des Verbandes Deutscher Reeder: "Für sie steht der Mensch mit seinen Sorgen, Interessen, seinen Pflichten und seinen Wünschen stets im Mittelpunkt", sagt der ehemalige Bremer Hafensenator und ergänzt: "Ich werde die Zusammenarbeit mit ihr sehr vermissen."

Durch ihren beharrlichen Einsatz habe Proske erreicht, dass die Stationen an der deutschen Küste als Wohlfahrtseinrichtungen Geld vom Bund erhalten, sagt die Präsidentin der Deutschen Seemannsmission, Clara Schlaich. Im Ausland hat Proske die Vernetzung zwischen Kirchen und Stationen und die Zusammenarbeit mit anderen Seemannsmissionen vorangetrieben. So konnte sie trotz knapper finanzieller Ressourcen die Schließung von Standorten verhindern. "Und mit ihrer Beteiligung an der Kampagne 'Fair über's Meer' setzte sie sich für menschenwürdige Arbeitsbedingungen auf See ein", bilanziert Schlaich.

Proske habe sich mit hohem Engagement für die Sache der Seeleute eingesetzt, sagt auch der Stader Landessuperintendent Hans Christian Brandy, der nun die Neubesetzung an der Spitze der Deutschen Seemannsmission koordiniert. "Absolut zuverlässig und mit offenem Diskussionsstil", beschreibt er die scheidende Generalsekretärin, die zuletzt auch Vorsitzende des Dachverbandes der Internationalen Christlichen Seemannsmissionen ICMA war.

Wer ihr am Sitz des Generalsekretariats in Bremen nachfolgt, ist noch unklar und wird am Sonnabend entschieden. Klar ist nur, dass der Job nur gemeinsam mit Partnern, ökumenisch und international ausgefüllt werden kann. Genau wie das Amt der Superintendentin in Dortmund, zieht Proske Parallelen zwischen alter und neuer Aufgabe: "Das ist eine internationale Stadt." Die Theologin hat sich unter anderem vorgenommen: "Gemeinsam gegen rechtspopulistische Strömungen angehen."

Info:
Abschiedsgottesdienst für die scheidende Generalsekretärin der Deutschen Seemannsmission, Pastorin Heike Proske, am 22. September um 15.30 Uhr in der Bremer Zionskirche.

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zentrale proske 3DSM e.V.

Nachfolger für Heike Proske gesucht

Die Deutsche Seemannsmission entscheidet am Sonnabend, 22. September, über die Nachfolge der scheidenden Generalsekretärin Heike Proske. Dazu komme eine außerordentliche Mitgliederversammlung in Bremen zusammen, sagte der Stader Landessuperintendent Hans Christian Brandy. Der leitende evangelische Theologe ist Vorsitzender des Ständigen Ausschusses der Deutschen Seemannsmission und hält im Bewerbungsverfahren alle Fäden in der Hand. Nach intensiven Gesprächen seien zwei Kandidaten eingeladen worden, die sich zur Wahl stellten, sagte Brandy. Das Generalsekretariat leitet die Arbeit der Deutschen Seemannsmission.

Meldung der nwzonline.de vom 21.09.2018
 

DSM e.V.

Theologin Heike Proske (56) verlässt Bremen: Neuer Heimathafen für Bischöfin der Seeleute  

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Herr, all mein Sehnen liegt offen vor dir, mein Seufzen war dir nicht verborgen.

Psalm 38,10 (Einheitsübersetzung)

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Sehnen, Seufzen, ach du meine Güte!
Darüber rede ich eigentlich nicht so gerne. Wenn ich mich nach etwas „sehne“ oder Grund habe zum Seufzen, ist das schließlich meine Sache und geht andere Leute nichts an.

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