bremen besuch senator 2019DSM Bremen

Volle Fahrt im Netz: Senator Günthner besucht die Seemannsmission in Bremen

Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Martin Günthner, besuchte am heutigen Montag (11. März 2019) den neuen Standort der Seemannsmission in Bremen und informierte sich über die vom Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen unterstützte Modernisierung der IT-Infrastruktur vor Ort.

2018 arbeiteten weltweit rund 1,2 Millionen Menschen auf ca. 53.000 Seeschiffen im internationalen Schiffsverkehr. Der Seeverkehr ist dabei von hoher Effizienz und starkem Wettbewerb geprägt. Das bedeutet für die Seeleute lange Arbeitszeiten, wenig Freizeit, Stress, Lärm, Hitze oder Kälte, Leben und Arbeiten auf engem Raum und mit ständig wechselnden Zeitzonen.

Die meisten Seeleute sind außerdem mehrere Monate an Bord eines Schiffes im Einsatz. Um die Betreuung von Seeleuten in den Häfen zu gewährleisten, ist mit dem 2013 in Kraft getretenen Internationalen Seearbeitsübereinkommen die Einrichtung von Sozialstationen eine Verpflichtung der Hafenstaaten geworden. Diese Aufgabe übernimmt die Bremer Seemannsmission bereits seit über 170 Jahren.

iese ist mit ihrem Umzug aus dem Stephaniviertel in das Lichthaus, dem ehemaligen Betriebsratsgebäude der AG Weser, den Seeleuten nun auch räumlich näher gerückt. Nicht weit vom Industriehafen entfernt engagieren sich aktuell elf ehrenamtliche Vorstandsmitglieder, zwei hauptamtliche Beschäftigte und 25 aktive Ehrenamtliche für die Belange der Seeleute. Zurzeit besuchen rund 20 Seeleute täglich den neuen Seemannsclub. Besonders wichtig bei einer kurzen Liegezeit im Hafen ist für viele der Kontakt zur Heimat und der Familie. Zwar verfügen die Schiffe heute über eine hochmoderne IT-Ausstattung, den Seeleuten bleit diese meist aber verwehrt.

„Mit der neuen IT für die Seemannsmission unterstützen wir die Seeleute aktiv. Sie können so von Bremen aus mit ihren Familien in der Heimat Kontakt halten und bleiben informiert. Eine gut ausgestattete Seemannsmission ist zeitgleich aber auch ein attraktives Aushängeschild für die Bremer Häfen“, so Häfensenator Martin Günthner.

Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen hat die Anschaffung neuer Laptops, Drucker und Beamer für die Seemannsmission Bremen mit einem Zuschuss von 9.570 Euro gefördert.

Foto: Senat Bremen, Senator Martin Günthner und Seemannsdiakon Magnus Deppe (r.)
 
 

DSM Lübeck

Konfirmandengrüße sorgen für Freude bei Seeleuten

"Ihr macht einen großartigen Job"

Die Konfirmanden vom Lübecker Dom haben Postkarten geschrieben für die Seeleute in den Lübecker Häfen. Die Deutsche Seemannsmission hat sie jetzt an Bord verteilt und für große Freude gesorgt.

Ein lieber Gruß steht auf den Postkarten. „Ihr macht einen großartigen Job“, hat Paula geschrieben. „Ihr könnt stolz auf euch sein.“ „Ich gehe selbst oft segeln und weiß, wie gefährlich das Meer sein kann. Ich hoffe, dass ihr immer gesund und glücklich sein könnt“, wünscht Caspar. Und Malena schreibt: „Ich wünsche euch, dass ihr mehr Aufmerksamkeit bekommt, denn ich denke, ohne euch wäre das Leben viel komplizierter. Ich wünsche euch alles Glück der Welt und alles Liebe.“ Geschrieben haben die Konfirmanden von Pastorin Margrit Wegner auf Deutsch, Englisch, Tagalog und Portugiesich – Sprachen, die auf den Schiffen in den Lübecker Häfen gesprochen werden. Sie alle wünschen Glück, Gesundheit und ein baldiges Wiedersehen mit der Familie.

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Konfirmanden vom Dom schreiben liebe Grüße an Seeleute.
Freude bei der Crew der „Genca“: Liam Ramos (v.l.), Neil Dulay, Sergej Elmov, Andrej Ivlijev und Kapitän Arnoud Tempelman (v.l.).

Entstanden sind die Postkarten, als die Konfirmanden Besuch von der Deutschen Seemannsmission in Lübeck erhielten. Theologin und Leiterin Bärbel Reichelt erzählte ihnen vom Leben und Arbeiten an Bord. Von der monatelangen Zeit, die die Seeleute von ihren Familien getrennt sind. Vom Warten auf einen Internetzugang, um Kontakt mit zu Hause aufzunehmen. Von der schweren Arbeit und von all den Gütern, die die Seeleute auf den Meeren dieser Welt transportieren und die auch das Leben der Konfirmanden so reich machen.

Nun halten die Seeleute die Postkarten der Jugendlichen in den Händen. „Eine tolle Idee und ein schöner Dank für unsere Arbeit“, freut sich Arnoud Tempelman, Kapitän der „Genca“. Er wird die Postkarten im Gemeinschaftsraum aufhängen, damit alle sie sehen und lesen können. Bei der Crew der „Sonoro“ zaubern die Grüße ein Lächeln ins Gesicht. „Es ist toll, dass die Jugendlichen an uns schreiben. Sie kennen uns gar nicht und trotzdem wünschen sie uns alles Gute.“ Viele der Seeleute sind bewegt. Manchen fehlen die Worte. Für sie sind die Postkarten ein Schatz in ihrer stressigen und manchmal einsamen Welt. Da ist jemand, der an sie denkt. „Thank you! Thank you so much!“

Fotos: DSM Lübeck
 
 

cuxhaven sds 19 chor

DSM Cuxhaven

Auch Seefahrer brauchen eine Lobby

Gefahren der Seefahrt auch durch Piraterie und Vereinsamung wurden beim "Sonntag der Seefahrt" thematisiert / Mission hilft

Rudolf Rothe übernahm beim Gottesdienst anlässlich des „Sonntags der Seefahrt“ in der Petri- Kirche das Glasen mit der Schiffsglocke, der Shantychor Cuxhaven unter Leitung von Udo Brozio sorgte für den passenden musikalischen Rahmen und Oliver Fuhljahn von Cuxport sprach über die Seemannsmission und seine Motive, den Förderverein mit seiner Arbeit zu unterstützen.

Die Predigt hielt Seemannspastor Andreas Latz und die Fürbitte für die im vergangenen Jahr verstorbenen Seeleute sprach Seemannsdiakon Martin Struwe.

Es war wieder ein würdiger Rahmen, den die Akteure in der großen Kirche der Seefahrer am Sonntagmorgen schufen. Und welche Bedeutung diesem Gottesdienst von der Cuxhavener Bevölkerung beigemessen wird, zeigte sich an der voll besetzten Kirche.

In das Gedenken schloss Struwe neben den eigentlichen Seeleuten, die bei ihrer Arbeit ihr Leben verloren haben, auch die Opfer mit ein, die bei Fluchtversuchen auf dem Mittelmeer im vergangenen Jahr ums Leben gekommen sind.
221 Piratenüberfälle

Seit etwa 30 Jahren folgt die Petri-Gemeinde der britischen Tradition, einmal im Jahr Seeleuten einen Gottesdienst zu widmen. Eine Idee, die auf Heinrich Homann und den im vergangenen April verstorbenen Kapitän und Seelotsen Karl Kühne zurückgeht, der auch die Gedenkstätte für Seeleute in der Petri-Kirche (im rechten Seitenschiff) wesentlich mit eingerichtet hat. Unter den über 600 Namen im dortigen Gedenkbuch sind vor allem viele Fischdampferbesatzungen zu finden. Auch heute noch bergen die Seefahrt und insbesondere die Fischerei mehr Gefahren als die meisten Landberufe.

Beleg dafür sind auch die anhaltenden Piratenüberfälle, die sich inzwischen vor allem vor der westafrikanischen Küste abspielen. Diakon Struwe nannte die Zahlen: 221 Überfälle auf private Schiffe hat das Piracy Reporting Center im vergangenen Jahr registriert. Dabei seien 141 Seeleute als Geiseln genommen und 83 entführt worden.

Mit Reimer Kobs verstarb am 6. August 2018 ein Cuxhavener Seesegler, als er sich gerade in der Seemannsmission befand. Eine Strandung mit seiner Jacht in der Südsee hatte er einige Monate zuvor dagegen noch mit viel Glück überlebt.

Oliver Fuhljahn, der das Votum sprach, warb darin für die seiner Meinung nach wichtige Arbeit der Seemannsmission, die er als Vorstandsmitglied im Förderverein gerne unterstütze. Aus beruflichen aber auch privaten Gründen engagiere er sich mit viel Herzblut für die Sache der Seeleute, deren private Bedürfnisse durch das schnelllebige Geschäft in der Schifffahrt allzu oft unter die Räder gerieten. Vor allem die Erzählungen und Reiseandenken seines Patenonkels Erich Lange, der als Seemann und Schiffskoch auf den Weltmeeren unterwegs gewesen war, hätten in ihm das Fernweh geweckt, das ihn zu seinem heuti- gen Beruf gebracht habe

Foto: Für den würdigen Rahmen sorgten der Shantychor Cuxhaven mit Stücken wie „Amen“ und dem „Ave Maria der Meere“. Das Votum hielt in diesem Jahr Oliver Fuhljahn (kleines Foto), der sich als Vorstandsmitglied im Förderverein für die Seemannsmission engagiert.
Text und Fotos: Thomas Sassen
 

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„Mehr Demokratie wagen“

Wenn ein neues Jahr beginnt, so erlebe ich es oft, wird in Dekaden und manchmal auch mehr zurückgeschaut.

In den letzten Tagen wurde der vor einhundert Jahren statt gefundenen verfassungsgebenden Versammlung in Weimar gedacht, aus der dann die Weimarer Republik entstand.

Am Ende dieses Jahres blicken wir darauf zurück, dass sich die Grenzöffnung der DDR zum 30. Mal jährt. Einer der Väter dessen, nämlich Willy Brandt, dem es vergönnt war zu erleben, dass es geschehen konnte, prägte in seiner ersten Regierungserklärung vor 50 Jahren am 28. Okt. 1969 im deutschen Bundestag das Wort von „Wir wollen mehr Demokratie wagen“. Oft denke ich an dieses Wort und was es bewirkt hat bis in die heutigen Tage. Demokratie wagen bedeutet, die faire Auseinandersetzung zu suchen mit dem Ziel eine Einigung zu finden, die immer etwas mehr sein sollte als ein Kompromiss, damit es zu einem allseits dienenden Interessensausgleich kommt. „Mehr Demokratie wagen“ bedeutet aus meiner Sicht auch Verantwortung für das Erreichte zu übernehmen und sich nicht in Zuständigkeiten verlieren, damit es in der Zukunft Bestand haben kann. Zuständigkeiten erscheinen mir als Handlungsmuster die im Zustand, also in einem beengten Raum stattfinden und eher verwaltet als verantwortet werden wollen, aber eher nicht von zukunftsorientierten Charakter sind. 

Wie viele haben sich von „Mehr Demokratie wagen“ anstecken lassen, wurden aufgerüttelt, wollten Veränderungen und sind dafür in die Verantwortung gegangen, hüben wie drüben. Es gibt Gründe genug wieder Demokratie an sich zu wagen, um uns aus der Lethargie der Zuständigkeiten zu befreien, damit Zukunft aus verantwortlichem Handeln ohne Angst geschieht.

Seemannsdiakon Folkert Janssen, Rostock
 

javgrown.com scatvids.club javvids.com

 
Internationaler Jugendfreiwilligendienst bei der Deutschen Seemannsmission

Handfester Austausch in Antwerpen

seminar antwerpen 19 01
Halbzeitseminar im internationalen Freiwilligendienst
 
„Die Zeit vergeht viel zu schnell!“ Und: „Man erlebt unglaublich viel!“ Darin waren sich beim Treffen in Antwerpen alle neun Teilnehmenden einig. Ganz gleich wie unterschiedlich ihre Einsatzorte in Finnland, den Niederlanden und Belgien auch sind – wie vielfältig sich auch die Aufgaben und Begegnungen im FSJ zeigen in den Häfen von Mäntyluoto, Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen.
seminar antwerpen 19 02 Antonia, Hanna, Ina, Malte, Marvin, Matthis, Talisa – das sind Namen, die für freundlichen, engagierten, aber auch gut überlegten Einsatz stehen. Zu einem Zwischenseminar trafen wir uns nach einem halben Jahr in den IJFD-Stellen für zwei Tage in Antwerpen. Da tat es gut sich auszutauschen, Erfahrungen miteinander zu teilen, auch mal Ärger rauszulassen und viel gemeinsam zu lachen. Das Seminar konnte erstmals stattfinden und hat sich in Rückblick und Ausblick auf die Zeit im FSJ sehr gelohnt

seminar antwerpen 19 03Aus den noch vorsichtigen Anfängen waren inzwischen echte Kompetenzen im Umgang mit Seeleuten aus aller Welt, mit Lebenssituationen und Hilfestellungen, mit Hafenbehörden und notwendiger Technik geworden

Und aus der Nachbarschaft der Freiwilligen in den so verschiedenen Häfen ist schon ein richtiges kleines Netzwerk geworden, das einem hilfreich zur Seite stehen kann, wenn man mal nicht gleich weiter weiß.
seminar antwerpen 19 04 Auch die beiden Stationsleiter Jörg Pfautsch, Antwerpen, und Jan Janssen, Rotterdam, staunten nicht schlecht, was für ein großes Potential junge Menschen in ihr FSJ einbringen und wie sorgfältig sie ihr Tun reflektieren können. So kann es weitergehen mit den Bordbesuchen oder den Fahrten mit Seeleuten, im Guesthouse oder im Harbour Hotel.
Text: Seemannspastor Jan Janssen / Fotos: DSM e.V.
 
 

imak 19Pressenotiz der Deutschen Seemannsmission

Fair übers Meer - klares Bekenntnis der Deutschen Seemannsmission zur Kampagne

Die diesjährige Versammlung der Inlandsmitarbeitenden der Deutschen Seemannsmission hat bei Ihrem Treffen in Oese die Kampagne „Fair übers Meer“ als Themenschwerpunkt gehabt. Fair übers Meer befasst sich neben den Lebens- und Arbeitsbedingungen von Seeleuten auch mit der Transportkette der Güter. Dabei liegt ein Augenmerk auch auf den fair gehandelten Waren, die gerade in kirchlichen Einrichtungen angeboten werden. Zwar werden die Produktionsbedingungen dieser Güter durchleuchtet, nicht jedoch der Transport zu uns auf unseren Tisch.
„Über 90 % aller Handelsgüter werden mit dem Schiff transportiert. Der Kostendruck führt oft zu schlechten Bedingungen für die Seeleute“, so Matthias Ristau, der Kampagnenverantworliche. „Es ist gut, dass etwa fair gehandelte Schokolade selbst im Supermarkt zu finden ist. Aber unter welchen Bedingungen kommt sie dahin? Darauf möchten wir den Blick lenken.“
Die Kampagne „Fair übers Meer“, an der neben der Deutschen Seemannsmission viele große Organisationen, wie Verdi, BUND, NABU, verschiedene Bündnisse etc. beteiligt sind, beschäftigt sich seit Jahren damit. „Die Menschen sind see-blind, denn sie sehen nicht, wie wichtig der Transport übers Meer ist – und dass dort auf den Schiffen Menschen für uns unterwegs sind. Wir als Deutsche Seemannsmission wollen bei dieser Kampagne nun verstärkt dabei sein, um unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern, aber auch der Politik die Augen zu öffnen und den Horizont zu erweitern,“ betont Ristau.
Das alles trifft mit der Meldung zusammen, dass auch die Bundesminister Gerd Müller (BMZ) und Hubertus Heil (Arbeit- und Soziales) gerade auch im Bereich der Selbstverpflichtung der Industrie das Thema faire Transportkette aufgegriffen haben. Dies sieht die Deutsche Seemannsmission sehr positiv und wird den konstruktiven Kontakt zur Politik suchen. Im Jahr 2019 werden in den Stationen der Seemannsmission und auch auf Messen und am Kirchentag verschiedene größere Aktionen und Informationsveranstaltungen zu diesem Thema stattfinden, die dann auf der Webseite der Seemannsmission zu finden sind. 

Hamburg, 21.02.2019 / Foto M.Schildhauer: 28 Mitarbeitende der Deutschen Seemannsmission im Inland (aus Duisburg, Wilhelmshaven, Brake, Bremen, Bremerhaven, Cuxhaven, Stade, Hamburg, Brunsbüttel, Lübeck, Rostock) in Oese (Kreis Rotenburg/W.)
 

nordenham kuehnDSM Unterweser

Rentner-Seemann zeigt weiter Flagge

Es zog Rolf Kühn schon in seiner Jugend ans Wasser. Sein Berufsleben war ganz stark von der Seefahrt geprägt.

Im Jahr 2004 hat Rolf Kühn die Deutsche Seemannsmission Unterweser in Nordenham gemeinsam mit dem damaligen evangelischen Nordenhamer Pfarrer Volker Wittkowski gegründet.

Der Pfarrer hatte die Initiative ergriffen und Rolf Kühn angesprochen. Die Seemannsmission ist eine Einrichtung der evangelischen Kirche. Seit einigen Jahren arbeitet sie in der Wesermarsch mit der katholischen Organisation Stella Maris zusammen. In Brake betreiben sie den Seamen’s Club.

Gesamten Artikel auf nwzonline.de lesen (Externer Link)
Foto: Horst Lohe
 
 

containerschiff grossundkleinSeemannsmissionen Inland

Bund verdoppelt seinen Zuschuss

Kirchliche Seemannsmissionen erhalten mehr Geld

Seeleute haben einen anstrengenden Beruf. Vor allem die lange Abwesenheit von zu Hause kann zur Belastung werden. Hilfe bieten die kirchlichen Seemannsmissionen in den Häfen. Diese Einrichtungen bekommen für ihre Arbeit nun mehr Geld vom Bund.

Die von den beiden großen Kirchen betriebenen Seemannsmissionen in Deutschland erhalten vom Bund mehr Geld. Der Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales votierte am Mittwoch mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD, Linken und Grünen für die von der Großen Koalition vorgeschlagene Änderung des Seearbeitsgesetzes; AfD und FDP enthielten sich bei der Abstimmung.

Der Gesetzentwurf der Koalition sieht vor, den Zuschuss des Bundes für die katholische Seemannsmission "Stella Maris" und die evangelische "Deutsche Seemannsmission e.V." rückwirkend zum 1. Januar von 500.000 Euro auf eine Million Euro pro Jahr zu verdoppeln.

Hintergrund: Laut dem 2006 in Kraft getretenen Seearbeitsübereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation sind die Unterzeichnerstaaten – darunter die Bundesrepublik – dazu verpflichtet, in ihren Seehäfen Sozialeinrichtungen für Seeleute vorzuhalten. In den deutschen Häfen wird diese Aufgabe von den kirchlichen Seemannsmissionen übernommen. Da der Bund aus diesem Grund keine eigenen staatlichen Einrichtungen für die Betreuung der Seeleute an Land schaffen muss, beteiligt er sich an der Finanzierung der konfessionellen Einrichtungen. (stz)

Artikel von katholisch.de
 

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