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Deutsche Seehäfen in der Krise

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Deutsche Seehäfen in der Krise

Lokale Konkurrenz, globale Schwäche

Ein Feature von Felicitas Boeselager und Axel Schröder

Deutschlands große Seehäfen konkurrieren um Kunden und Container, es geht um mehrere Milliarden Euro. In stagnierenden oder gar schrumpfenden Märkten müssen sich die Standorte in Hamburg, Bremen und Niedersachsen gegeneinander durchsetzen. Oder wäre es klüger, auf Kooperation zu setzen, um der zunehmenden Macht der Reedereien und den internationalen Mitbewerbern etwas entgegenzusetzen?

Beitrag von NDR Info anhören (Externer Link)
Foto: Wiki Commons - AxelHH
 
 

Crews auf Quarantäne-Schiffen nicht vergessen

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Crews auf Quarantäne-Schiffen nicht vergessen

Der Generalsekretär der Deutschen Seemannsmission mit Sitz in Bremen, Christoph Ernst, hat an die Besatzungen der Schiffe erinnert, die wegen des Corona-Virus unter Quarantäne stehen. In den vergangenen Wochen sei viel über die Situation der Passagiere auf dem Kreuzfahrtschiff "Diamond Princess" berichtet worden, dass seit dem 4. Februar mit 2.666 Passagieren vor dem japanischen Yokohama liege, sagte Ernst am Dienstag in Bremen. "Ebenso wichtig ist es, auf das Schicksal der 1.045 Crew-Mitglieder hinzuweisen und sie im großen Sorgenpaket der Tourismus-Industrie nicht zu vergessen."

Die einfachen Crew-Mitglieder arbeiteten ohnehin unter schwersten Bedingungen und mit teilweise äußerst schlechter Bezahlung, sagte der Generalsekretär. "Die Menschen unter Deck, ihre persönlichen Schicksale und Nationalitäten bleiben meist ungehört und unsichtbar."
Was sich in diesen Tagen auf der Arbeitsebene der "Diamond Princess" abspiele, werde in den Medien kaum verfolgt - die Touristen stünden klar im Fokus. "Als Deutsche Seemannsmission erinnern wir heute besonders an die große Zahl derjenigen, die jetzt zwar buchstäblich im selben Boot wie die Kreuzfahrt-Touristen sitzen, aber eben auf einem anderen, von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommenen Deck", unterstrich Ernst. "Allen Menschen, die derzeit auf der Diamond Princess festsitzen, gilt unsere Anteilnahme. Allen Erkrankten wünschen wir schnelle und vollständige Genesung."

Artikel: epd Foto: CC BY 2.0 Diamond Princess cruise ship, Sakaiminato, Tottori Prefecture, June 2014
 
 

Cuxhaven - Sonntag der Seefahrt 2020

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DSM Cuxhaven

cuxhaven sds 20

 

Menschliches Gesicht im Hafen

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Menschliches Gesicht im Hafen

Der Rostocker Seemannsdiakon Folkert J. Janssen geht in Ruhestand

Nach der Wende hat Folkert Janssen die Seemannsmission im Rostocker Überseehafen mit aufgebaut. Heute ist sie Anlaufpunkt für Seeleute aus aller Welt. Über die Jahre hat Janssen "eine Antenne" für seine besondere Gemeinde entwickelt. "Wir geben den Häfen ein menschliches Gesicht", sagt der Diakon, der nun in den Ruhestand geht.

"Nun muss mal Schluss sein", sagt Folkert Janssen mit Nachdruck. So, als wolle der 62-jährige Rostocker Seemannsdiakon sich selbst davon überzeugen, dass sein "selbstgewählter Ruhestand" die richtige Entscheidung war. Am 31. Januar wird er in der Rostocker Nikolaikirche feierlich verabschiedet. Seine Nachfolgerin wird Stefanie Zernikow (36), seit 2016 Leiterin der Seemannsmission in Kiel.

Viele Jahre war Janssen Seemannsdiakon in Brunsbüttel (Elbe), bevor er nach Rostock kam, um die Seemannsmission im Überseehafen mit aufzubauen. "Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich nichts anderes kann als Seemannsdiakon." 1991, kurz nach der deutschen Wiedervereinigung, "da war das Fenster noch offen", sagt Janssen, "da war noch vieles möglich". Dieses Fenster habe er genutzt, gemeinsam mit der Deutschen Seemannsmission, der damaligen Seehafen Rostock AG, der Deutschen Seereederei und der damaligen Mecklenburgischen Landeskirche: Am 4. August 1991 wurde der Seemannsclub "Hollfast" im Überseehafen mit einem Festgottesdienst in der Warnemünder Kirche eröffnet.

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Deutsche Seemannsmission blickt in die Zukunft

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Deutsche Seemannsmission blickt in die Zukunft

Die Deutsche Seemannsmission (DSM) entwickelt derzeit konkrete Pläne für ihre künftige Arbeit. Dazu hat sie das Projekt „DSM2030“ ins Leben gerufen. Am 24. und 25. Januar versammelten sich Leitungsgremien und etwa 20 Mitarbeitende aus dem In- und Ausland zu einer Konzeptwerkstatt in Bremerhaven.

Im Zeitalter von Globalisierung und Digitalisierung ändern sich auch die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Seeleute weltweit. Warenströme passen sich ökonomischen und politischen Gegebenheiten an. Das Umfeld der Reedereien und der Hafenwelt ist einem stetigen Wandel unterworfen. Darum gilt es auch für die DSM zu klären, welche konkrete Ausprägung ihr Leitbild „support of seafarers‘ dignity“ (Eintreten für die Würde der Seeleute) künftig haben soll.

Fünf Themenbereiche wurden im Vorfeld der Konzeptwerkstatt für die künftige Ausrichtung der Arbeit der Deutschen Seemannsmission identifiziert und in den beiden Werkstatttagen bearbeitet: Netzwerke der Stationen im In- und Ausland, Arbeit mit Freiwilligen und Ehrenamtlichen, Fortbildung und Qualitätssicherung, Psychosoziale Notfallversorgung (Notfallseelsorge) als Zukunftsthema der DSM, Interne Kommunikation sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

„Während der Konzeptwerkstatt sind schon sehr viele gute Ideen und auch konkrete Ansätze entstanden. Diese gilt es nun zu gewichten und dann möglichst schnell umzusetzen“, betonen für den Vorstand der Deutschen Seemannsmission Präsidentin Dr. Clara Schlaich und Generalsekretär Christoph Ernst.

Foto: DSM e.V.
 
 

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