weihnachten 19 tannenbaumWeihnachten 2019

Seemannsmissionen beschenken Seeleute
"Kleine Freude machen"

Weltweit überreichen die Seemannsmissionen in diesen Tagen Weihnachtsgeschenke an Seeleute. "Wir wollen ihnen nicht nur eine kleine Freude machen, sondern auch zeigen, dass wir sie gerade an diesen besonderen Tagen nicht vergessen", hieß es.

Ohne die Arbeit von Seeleuten wären die Gabentische an Heiligabend so gut wie leer. "Fast alles kommt über den Seeweg zu uns, seien es Elektronik-Artikel, Kleidung, Spielzeug oder Zutaten wie Gewürze für das Festessen", so der Cuxhavener Seemannsdiakon Martin Struwe.

Da sei es mehr als angemessen, gerade in diesen Tagen die Seeleute im Blick zu haben, betonte Struwe. Er und seine Mitarbeiter wollen allein in Cuxhaven zwischen 800 und 900 Geschenktüten verteilen, die unter anderem mit Taschenlampen, Kalendern und einer Telefonkarte im Wert von fünf Euro gefüllt sind. "Für ein Weihnachtstelefonat mit einem lieben Menschen daheim", erläuterte Struwe, der für die Aktion um Spenden bittet.

Zehntausende Weihnachtstüten gepackt

Cuxhaven gehört zu einem Netzwerk von mehr als 30 Stationen der evangelischen Deutschen Seemannsmission im In- und Ausland. Sie haben im vergangenen Jahr Zehntausende von Weihnachtstüten gepackt, um Crew-Mitglieder an Bord zu beschenken.

Hunderte Haupt- und Ehrenamtliche leisten im Auftrag der Deutschen Seemannsmission auf Schiffen, in Seemannsclubs und in Seemannsheimen auf mehreren Kontinenten Seelsorge und Sozialarbeit an Seeleuten aus aller Welt.

Sie arbeiten eng mit anderen christlichen Seemannsmissionen und Organisationen wie der Internationalen Transportarbeiter-Gewerkschaft ITF zusammen. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, die oft von Stress und kurzen Liegezeiten bestimmten Lebens- und Arbeitsverhältnisse an Bord zu verbessern.

epd
  
 

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Zum 3. Advent

Hey, ist es nicht gut zu wissen, dass du einen Freund hast?“ fragt James Taylor in seinem Lied „You’ve got a friend“

Was für eine Freude wird uns mit diesen Worten verheißen. Kennen wir nicht alle das gute Gefühl Mitmenschen in unserem Leben zu haben, die für uns da sind, die uns auf so verschiedene Weise tragen, die mit uns Freude und auch die schwierigen Situationen unseres Lebens teilen? Die auf uns warten? Sie sind für uns da, weil sie uns mögen, uns so nehmen wie ein jeder von uns ist. Freunde sind uns mit Anteilnahme und in Sympathie zugewandt. Und so glaube ich auch diesen Gott, den wir als Christen glauben: Diese Gottheit ist uns Menschen zugewandt. Sie ist auf unsere Seite. Die Art und Weise wie dies geschieht konnte James Taylor nicht besser beschreiben. Es ist ein Gott, den wir nicht fürchten brauchen, so wie wir Freunden furchtlos begegnen. Freunde mögen auch Freude bereiten. Eben auf diese Weise wird es den Hirten auf dem Felde verkündet als der Engel zu ihnen spricht: „Siehe ich verkünde euch eine große Freude, die allen Menschen widerfahren wird“

Gottes Menschenfreundlichkeit begegnet uns in seiner Menschwerdung durch das Kind in der Krippe bis hin zum Mann am Kreuz. Damit wir, wenn wir dieses Kind und später diesen Mann als unseren Freund wissen, immer auch Gott in der Nähe haben.

Wenn wir dann nur wollten und verstünden, was dieses Angebot bedeutet, könnten wir begreifen, welche unerschöpfliche Quelle der Kraft unser Leben bereichern will.

Seemannsdiakon Folkert Janssen, Rostock
  
 

Spendenaktion in Cuxhaven und Amsterdam

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Die Seemannsmissionen in Amsterdam und Cuxhaven starten ihre traditionelle vorweihnachtliche Spendenaktion für Seeleute. Sie sammeln wie in den letzten Jahren Spenden um Seeleuten aus aller Welt, die in der Advents- und Weihnachtszeit Amsterdam oder Cuxhaven anlaufen „Weihnachten am Ohr!“ - Telefonkarten für Gespräche in ihre Heimat zu schenken.

Zahlreiche Seeleute bedankten sich im letzten Jahr für die Telefonkarten, die Sie in den Weihnachtpäckchen der Seemannsmission fanden. Sie hoben heraus wie wichtig der Kontakt zur Familie in der Ferne grade in den Weihnachtstagen sei. So waren die „geschenkten Telefonate“ für viele ein ganz besonderes Geschenk.

Übereinstimmend hieß es von den Seeleuten sowie von den Spendern: „Gute konkrete Hilfe!“

Mit Hilfe der letztjährigen Spendenaktion konnte die Seemannsmission über 900 Seeleuten in Cuxhaven und 150 Seeleuten in Amsterdam ein Weihnachtstelefonat in die Heimat schenken. Wann immer die Mitarbeiter der Mission die Weihnachtsgeschenke mit der darin enthaltenen Telefonkarte überreichten, war die Freude der Seeleute riesig.

Diese überaus erfreuliche Resonanz bestärkt auch dieses Jahr wieder die Aktion „Weihnachten am Ohr - Weihnachten an Bord“ zu starten. Wir von der Küste – für die Seeleute aus aller Welt!

Und so kann jeder helfen: Sie spenden 5 Euro und die Seemannsmission kauft dafür eine Telefonkarte und verschenkt diese an einen Seemann oder eine Seefrau für ein Gespräch mit den Lieben Zuhause.

Weihnachten am Ohr - Amsterdam

Sie können unter Stichwort "Weihnachten am Ohr" auf folgendes Konto spenden: (IBAN) DE61520604100006416330 bei der Evangelischen Bank (BIC) GENODEF1EK1

Weihnachten an Bord - Cuxhaven

Die Telefonkarten können direkt im Seemannsheim im Grünen Weg 25 „bezahlt“ werden oder die Spender können unter Stichwort "Weihnachten am Ohr" auf folgendes Konto spenden: Sparkasse Cuxhaven (IBAN) DE78 2415 0001 0000 113118, BIC: BRLADE21CUX

 

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news stiftung 2019Stiftung Deutsche Seemannsmission in Kiel

Für Menschlichkeit an Bord

Seit 2004 unterstützt die Stiftung Deutsche Lutherische Seemannsmission alle Stationen in Deutschland. Jahr für Jahr werden so Tausende Weihnachtspakete an Seeleute verschenkt – mit begehrtem Inhalt.

Das Seemannsheim in Kiel-Holtenau liegt idyllisch nahe am Thiessenkai und der Förde. Unweit passieren täglich viele Frachtschiffe die Schleuse, um aus dem Nord-Ostsee-Kanal in die Kieler Bucht zu fahren oder den umgekehrten Weg Richtung Nordsee einzuschlagen. Im Dezember gibt es im Heim etwas Besonderes zu feiern: Seit 15 Jahren besteht dann die Stiftung Deutsche Lutherische Seemannsmission, kurz DSLM. 2004 wurde sie in Kiel gegründet und unterstützt finanziell bis heute alle Stationen der Seemannsmission bundesweit.

Text und Foto: epd - Thorge RühmannWertschätzung für Seeleute: Dieter Radtke (l.) und Reinhart Kauffeld von der Stiftung Deutsche Lutherische Seemannsmission sorgen dafür, dass zu Weihnachten Geschenke an Bord verteilt werden.
Gesamten Artikel auf evangelische-zeitung.de lesen (Externer Link)
 

united4rescue posterUnited4Rescue

Bündnis sammelt für neues Seenotrettungsschiff

Das neue Bündnis "United4Rescue - Gemeinsam Retten!" gibt eine Pressekonferenz auf der Flussschifferkirche in Hamburg.

Auf Initiative der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat sich ein neues ziviles Bündnis für die Seenotrettung gegründet. Es will ein weiteres Schiff zur Rettung von Flüchtlingen ins Mittelmeer schicken, wie die Verantwortlichen am Dienstag in Hamburg bekanntgaben. Beteiligt an "United4Rescue" seien bislang über 40 Kirchen, Vereine und Initiativen. Das Schiff soll voraussichtlich im Frühjahr 2020 in See stechen und von der Organisation Sea-Watch betrieben werden. Ein kürzlich ins Leben gerufener Trägerverein will ab sofort Spenden dafür sammeln.

"Das Bündnis will die Verantwortlichen in Europa in die Pflicht nehmen, das Sterben im Mittelmeer zu beenden und will zugleich einen eigenen Beitrag dazu leisten, Menschen zu retten", sagte EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm. Die evangelische Kirche engagiere sich seit Jahrzehnten in den afrikanischen Herkunftsländern der Flüchtlinge. Gleichzeitig sei es ein Gebot der Menschlichkeit, denjenigen zu helfen, die in Not seien. Der Einsatz für die Seenotrettung sei deswegen "Teil einer diakonischen Gesamtstrategie".

Der bayerische Landesbischof betonte: "Dass wir nun als Kirche mit der Zivilgesellschaft zusammenarbeiten, halte ich für zukunftsträchtig." Der Impuls zur Entsendung eines weiteren Schiffs war vom Deutschen Evangelischen Kirchentag ausgegangen, der im Juni dieses Jahres in Dortmund stattfand.

Für ein geeignetes Schiff rechnet der Vorsitzende des Trägervereins, Michael Schwickart, eigenen Worten nach mit Kosten von rund einer Million Euro. Das Bündnis habe bereits ein konkretes Fahrzeug im Auge, das das Land Schleswig-Holstein abgeben wolle. Dazu werde man sich am Gebotsverfahren beteiligen. Nach dem Kauf solle das Schiff der Organisation Sea-Watch als Eigner übergeben werden.

Zu den Mitgliedern des Bündnisses gehören die Organisation Ärzte ohne Grenzen, die Deutsche Seemannsmission, mehrere evangelische Landeskirchen und Kirchenkreise sowie die Vereinigung Evangelischer Freikirchen. Katholischerseits sind der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der Katholikenrat der Region Heinsberg beteiligt.

Unterstützung kam auch vom Bürgermeister Palermos, Leoluca Orlando, der sich in der Vergangenheit immer wieder solidarisch mit Seenotrettern gezeigt hatte. Die sizilianische Hauptstadt trat als erste Kommune dem neu gegründeten Bündnis bei. "Palermo ist ein sicherer Hafen", hob Orlando hervor. "Bei uns sind alle Mitglieder der europäischen und internationalen Rettungsorganisationen mit ihren Schiffen und Flugzeugen willkommen."

Im Mittelmeer sind mehrere Hilfsorganisationen immer wieder mit eigenen Rettungsschiffen unterwegs. Italien und Malta als nächste Anrainerstaaten verweigern regelmäßig die Einfahrt in ihre Häfen. Die geretteten Menschen an Bord müssen deswegen meist tagelang auf den Schiffen ausharren, bis sich genug europäische Staaten zu ihrer Aufnahme bereiterklären. Über eine dauerhafte Lösung wird in der EU seit langem diskutiert.

 

Lesen Sie auch den Artikel des NDR.de (Externer Link)


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mantyluoto endeDSM Mantyluoto

Abschied von der Seemannsmission in Mäntyluoto

Am Freitag, den 29. November 2019 haben die Deutsche Seemannsmission Mäntyluoto und die Deutsche Evangelisch-lutherische Gemeinde in Finnland das Seemannsheim in Mäntyluoto in einer Andacht entwidmet. Das Seemannsheim wurde im November 1962 von der Deutschen Kapellengemeinde in Turku errichtet und dann der DSM zur Betreuung der Seeleute im Hafen von Mäntyluoto überlassen. Nach 57 Jahren beendet die DSM e.V. nun diese Arbeit und schließt ihre letzte Station in Finnland zum Jahresende.

Eine besondere Verbindung zur Station in Mäntyluoto brachte der ehemalige Leiter der DSM-Station in Kotka Ernst Welp zum Ausdruck, indem er sich gemeinsam mit seiner Frau Ulla trotz Schneefall aus dem knapp 400 km entfernten Kotka auf den Weg machte. Der Generalsekretär der DSM e.V. Christoph Ernst hatte aus Anlass der Entwidmung ein Grußwort gesendet, in dem er allen Unterstützerinnen und Unterstützern der Seemannsmissionsarbeit in Mäntyluoto für ihr jahrzehntelanges Engagement dankt. Auch einige ehemalige Freiwillige, die während der vergangenen Jahre ihren Internationalen Jugendfreiwilligendienst in der Station in Mäntyluoto geleistet haben, kamen zu Wort. Sabrina Uecker, selbst ehemalige Freiwillige und danach ehrenamtliche Mitarbeiterin bei der DSM Mäntyluoto, hatte im Vorfeld der Andacht Voten der Ehemaligen gesammelt, die sie während der Andacht vorlas.

Am Ende der Entwidmungszeremonie wurden auch der scheidende Stationsleiter Wolfgang Pautz-Wilhelm, der die Station seit 2007 geleitet hat, und seine Frau Verena Wilhelm durch Reisepastor Hans-Christian Beutel gesegnet und für ihren zukünftigen Weg ermutigt. Sie werden nach der Schließung der Station gemeinsam mit ihren drei Töchtern versuchen, in Deutschland Fuß zu fassen.

Im Anschluss an die Andacht waren Ortskomitee und Kooperationspartner der DSM Mäntyluoto sowie alle, die sich der Seemannsmission verbunden fühlen, zu einem Abschiedskaffee eingeladen. Viele nutzten dort die Gelegenheit, sich von Verena Wilhelm und Wolfgang Pautz-Wilhelm persönlich zu verabschieden und für die vergangenen Jahre zu danken.

Text und Foto: DSM Mäntyluoto - Reisepastor Hans-Christian Beutel und Stationsleiter Pastor Wolfgang Pautz-Wilhelm
  
 

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