Newsblog

cuxhaven sds 18 02DSM Cuxhaven

Auf See lauern heute viele Gefahren

Stimmungsvollen Gottesdienst zum „Sonntag der Seefahrt“ in der St.-Petri-Kirche mit dem Shanty-Chor Cuxhaven gefeiert

Er gehört zu den besonderen Gottesdiensten eines jeden Jahres: „Der Sonntag der Seefahrt“. Bereits zum 26. Mal hatte die Seemannsmission Cuxhaven am vergangenen Wochenende in die St.-Petri-Kirche eingeladen, um in der Küstenstadt am Tor zur Welt das Leben der Seeleute in Fokus rücken.

Schon beim Betreten des Kirchenschiffes fielen die Blicke der Gemeinde auf eine große Leinwand. Seemanns-Diakon Martin Struwe zeigte dort via Projektor Szenen von unterschiedlichen Schiffsbesatzungen, die den vielen Gottesdienstbesuchern einen kleinen Einblick in das Leben der Seeleute gewährten. Die Predigt hielt der Braker Seemannspastor Dirk Jährig. Der Theologe reflektierte darin unter anderem auf die vielen Gefahren, denen die Seeleute auch in Zeiten moderner technischer Systeme an Bord der Schiffe immer noch ausgesetzt sind. „Auf hoher See bin ich in Gottes Hand“, zitierte Jährig das bekannte Sprichwort.

cuxhaven sds 18 01

Votum von Reeder Arne Ehlers
Bereits seit 1993 feiert die maritime Szene Cuxhavens den „Sonntag der Seefahrt“. Zu diesem besonderen Gottesdienst gehört immer auch das sogenannte Votum, das von einem Kenner der maritimen Szene gehalten wird. Mit dem Reeder Arne Ehlers wandte sich am Sonntag ein Insider aus Seefahrt und Hafenwirtschaft an die Gemeinde, denn der gebürtige Cuxhavener ist als Kapitän selbst zur See gefahren.

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Deutsche Seemannsmission - Inlandsmitarbeiter-Konferenz 2018

ilmak 2018Viele Ideen ausgetauscht

KONFERENZ Vertreter von 16 Seemannsmissionen zu Gast

33 Hauptamtliche der Seemannsmissionen aus ganz Deutschland trafen sich zur Konferenz in Wilhelmshaven. Im Mittelpunkt stand der Austausch über die gemeinsame Arbeit.

Zwölf Ehrenamtliche gingen im vergangenen Jahr an Bord von 873 anlaufenden Schiffen, hatten Kontakt zu 5163 Seeleuten. Und im Haus an der Hegelstraße fanden 1000 Seeleute ein Heim auf Zeit. Sie kann sich also sehen lassen – die Arbeit der Seemannsmission in Wilhelmshaven.

Davon überzeugten sich jetzt die Teilnehmer der dreitätigen Inlandsmitarbeiter-Konferenz der Seemannsmission. Hauptamtliche von 16 Stationen aus ganz Deutschland trafen sich in Wilhelmshaven.

Text: Wilhelmshavener Zeitung - Printausgabe 1. März 2018
Foto: Seemannspastor Matthias Ristau
 

whv barDSM Wilhelmshaven

Land in Sicht

„Land in Sicht – Lass fallen Anker. Wir geben den Seeleuten zeitweise ein zweites zu Hause.“ Das ist das Motto der Deutschen Seemannsmission Wilhelmshaven. In diesem Jahr hat die Mission so über 900 Tagesgäste in ihrem Haus an der Hegelstraße willkommen geheißen. Denn mit dem Zuwachs an Schiffen am Containerhafen Wilhelmshaven nimmt auch die Arbeit der Ehrenamtlichen zu, so Wilfrid Adam, Vorsitzender der Seemannsmission Wilhelmshaven.

Beitrag von Radio Jade anhören (externer Link)
 

icma hamburg 6 2 18

ICMA

Seminar zu Seafarers' Welfare

Am 06.02.2018 fand im Zusammenhang mit einer Vorstandssitzung der ICMA (International Christian Maritime Association)  in Hamburg ein Seminar zu Seafarers' Welfare für alle port chaplains in und um Hamburg statt.

Die Tagesveranstaltung war sehr gut besucht. Alle ICMA-Mitgliedsorganisationen innerhalb Hamburgs waren vertreten. Interessante Einblicke in die Welt der Seeleute aus unterschiedlichen Perspektiven gewährten: Runa Jörgens, VDR; Tino Hensel, Carnival Maritime GmbH; Dr. Clara Schlaich, Maritime Health; Lesley Warrick, Seafarers' House Ft. Lauderdale; Ulf Christiansen, ITF-Inspektor Hamburg; Markus Wichmann, DSM Seafarers' Lounge Hamburg; Dr. Jason Zuidema, ICMA GenSec.

Alle waren zu Gast in der Finnischen Seemannskirche, in der Satu Oldendorff ein wunderbares Willkommen und einen perfekten Rahmen mit ihrem Team gestaltete. Fazit: So eine Veranstaltung hätten wir gerne öfter!

Text: H.Proske, Foto: J.Zuidema
 

bremerhaven welcome thumb200 DSM Bremerhaven

Die Seemannsmission in Bremerhaven – ein Ruhepol in der Fremde

Eine Heimat bieten, wenn das eigene Zuhause ganz weit weg ist: Das hat sich die Bremerhavener Seemannsmission zur Aufgabe gemacht. Hier treffen sich Seefahrer aus der ganzen Welt.

Der Mann sieht müde aus. Er verschnauft kurz, bevor es gleich wieder an Deck geht. Die wenige Freizeit, die Sureri Kusnan bis zur nächsten Abfahrt bleibt, nutzt er, um sich auszuruhen. Offiziell arbeitet der nautische Offizier acht Stunden täglich an Bord – in Wahrheit sind es häufig mehr, wird ein Mitarbeiter der Seemannsmission später bestätigen.
40 Jahre macht der 60-Jährige das schon so. Acht Monate ist er auf See, vier Monate bei seiner Familie in Indonesien. Wenn er auf dem Schiff ist, spricht er einmal im Monat mit ihnen. Von der Leidenschaft für den Beruf ist nicht viel übrig geblieben. Ein oder zwei Jahre noch, dann soll damit Schluss sein. Doch an Ruhestand ist noch nicht zu denken.

Gesamten Artikel auf weser-kurier.de lesen (externer Link)
Text: Kristin Hermann
 

sassnitz club innenDSM Sassnitz - DSM Rostock

Ein Stück Heimat in der Ferne

Wer Monate Enge und Eintönigkeit auf dem Schiff verkraften muss, der braucht Abwechslung in den Häfen. Dafür ist die Seemannsmission da. – Quelle: https://www.svz.de/18963921 ©2018

Lichter huschen über die Tanzfläche, die Mikrofone sind angeschaltet, aber noch ist kein Matrose in Stimmung für Karaoke. Die wenigen Besucher in der oberen Etage des Terminals im Hafen von Sassnitz-Mukran starren auf ihre Smartphones. Ein funktionierendes Funknetzwerk ist das Erste, was Seeleute auf ihrem Landgang brauchen. Zunächst wird mit der Familie gechattet – und später dann gesungen. – Quelle: https://www.svz.de/18963921 ©2018

Gesamten Artikel auf svz.de lesen (der Link leitet Sie zu einer externen Internet-Seite)
Text: Henning Kraudzun, Foto: Stefan Sauer
 

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Am Ende aufrecht gehen

”Wir liegen vor dir im Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit.” Dieser Vers aus dem Buch des Propheten Daniel, Kap. 9,18 ist der Wochenspruch für die kommende Woche in der die Vorpassionszeit beginnt, der dann die Passionszeit ab Aschermittwoch folgt.

„Wir liegen vor dir mit unserem Gebet“ ist eine Formulierung, die mich berührt. Dabei denke ich an Menschen, die dauerhaft liegen, weil sie aus unterschiedlichen Gründen nicht stehen, sitzen oder sonst irgend etwas können. Vor Gott liegen reicht also aus. Nichts zu tun genügt. Im weitesten Sinne Betriebsamkeit auch einmal Betriebsamkeit sein zu lassen, weil der Gnade Gottes nichts hinzufügen ist. Diese ganze lange Passionszeit nutzen um wieder zu sich zu kommen, um bei sich zu sein. Das Liegen ist eine gute Methode dafür. Sich besinnen, d.h. in aller Ruhe Selbsterfahrung und auch Selbstkritik zu üben, um sich selbst in einem anderen Licht zu beleuchten und zu sehen. Dabei sind wir dann frei von Selbstgerechtigkeit und auch dem Druck es anderen Recht machen zu wollen. Aus diesem Prozess dann zurück in das pulsierende Leben, neu hinein zu tauchen, es begleiten und zu leben, dafür könnte diese Zeit eine gute Kraftquelle sein. Denn eben darin können wir die große Barmherzigkeit Gottes wahrnehmen, dass wir uns immer wieder das Leben, unser Leben, neu erschließen und neu entdecken. Aus dieser Barmherzigkeit wird uns geschenkt, uns wieder aufrichten zu können, im weitesten Sinne aufzustehen und zu gehen.

Seemannsdiakon Folkert J. Janssen, Rostock
  
 

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Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.

1 Johannes 4,16 (Einheitsübersetzung)

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Im Vertrauen auf den Gott, der die Liebe ist und der alle Menschen bedingungslos liebt, engagieren sich Christinnen und Christen am Bahnhof in Bremen seit 1898 für Menschen in Not.

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